senburger eihnachtsfeier 2011
Nachdem im vergangenen Jahr die „Isenburger Weihnachtsgeschichte“ im Vordergrund der Berichterstattung stand, wollen wir uns in 2011 auf profanere Elemente beschränken. Als „Frau Luna“ am 10.12.11 den Schatten der Erde, in den sie sich kurzzeitig angesichts all der Probleme und Krisen der Menschheit zurückgezogen hatte, um sich zu fragen, welche (maroden) Staatsanleihen sie ihren Götterkollegen wohl empfehlen könnte, wo jetzt doch auch noch Chinas Wirtschaft zu schwächeln begonnen hatte, wieder verließ, konnte sie zu ihrer Freude feststellen, dass das Völkchen der „Isenburger“ sich fröhlich und munter auf den Weg gemacht hatte, um die traditionelle Weihnachtsfeier ihrer Gesellschaft zu besuchen. (Anmerkung des Verfassers: Diese Einleitung ist ganz bewusst so geschrieben worden!)
So waren es dann gut sechzig Mitglieder, die Präsident Norbert im Saal der Versöhnungskirche mit einer äußerst kurzen(!) Begrüßung erfreuen konnte. Es fiel sofort ins Auge, dass die Damen und Herren „aktiven Elferratsvertreter“ nach dem Motto „Getrennt sitzen – vereint trinken“ sich entschieden hatten eine „weibliche“ und eine „männliche“ Sitzgruppe zu bilden, um besser untereinander „reden“ zu können; welche delikaten Details mögen da wohl besprochen worden sein … Nach einer ausgiebigen Stärkung am reichhaltigen Buffet in alphabetischer Reihenfolge – beginnend mit dem Buchstaben O! – konnten als Erstes zwei Ehrungen nachgeholt werden: Hartmut Breuer für 10 Jahre Mitgliedschaft in der KG und Gerd Viol für seine Ernennung zum Senator. Anschließend wurden zwei Karten für „Holiday on Ice“ verlost; Hartmut war der Glückliche, dessen Losnummer 229 den Gewinn brachte. Es wurde auf eine Einladung der „Buirer Hunnen“ für den 21.01.12 hingewiesen, worauf erste spontane Teilnahmemeldungen erfolgten. Dann aber erschien – nicht ganz überraschend – der immer „eilige“- Pardon! – „Heilige Nikolaus“, der in launigem Zwiegespräch mit Norbert den Stress offenbarte, unter dem er nicht nur zur Weihnachtszeit zu leiden hat. Mit den besten Wünschen für alle Anwesenden machte er sich dann wieder auf, um seine Aufgaben und Pflichten in aller Welt zu erfüllen. Angesichts der Euphorie, die der Kantersieg des 1. FC Köln am Nachmittag ausgelöst hatte, gestattete sich der Präsident einen etwas despektierlichen Scherz und berichtete von einer guten Fee, die versprach, einem Manne zwei Wünsche zu erfüllen. Dieser bat darum, ewig leben zu können. Als dieser erste Wunsch als „unerfüllbar“ zurückgewiesen wurde, forderte er, dann doch so lange zu leben, bis der 1. FC deutscher Fußballmeister würde ….. Ein wahrer Schock für die gute Fee?!? Honi soit qui mal y pense! Alsbald begann auch Ottwin, seine Tischgesellschaft mit ähnlichen Anekdoten zu unterhalten. Sodann erfolgten mehrere Episoden, die zeigen konnten, dass die Forderung in der Satzung der KG sich um „Nachwuchskräfte“ zu kümmern und sie zu fördern, durchaus erfolgreich ist. Kathi und Hilde berichteten zunächst von einem Besuch beim Zahnarzt und ansc hließend über einen etwas ausgefallenen Schmuck am Weihnachtsbaum. Anwesende werden sich erinnern an die Begriffe „Lametta“, „Silberstreifen“ und „Silberstrahl“, ohne dass wir dies hier und jetzt näher zu erläutern gedenken. Als Drittes folgte – mit Unterstützung von Norbert – die Schilderung eines „vorerst gescheiterten“ Theaterbesuchs mit unsäglichen Irrungen und Wirrungen, von den Zuschauern mit großem Applaus honoriert. Fazit: Spielt doch „Was ihr wollt“ oder „der Musikantenstadl im Fernsehen kann auch sehenswert sein“. Der verdiente Beifall sollte die wenigen Stimmen der üblichen „Kritiker“ eigentlich zum Verstummen gebracht haben! Und als die Gäste sich auf den Heimweg begaben, schien auch “Frau Luna” trotz der Kälte zu schmunzeln ….. -hdh |