Apfel - Fahrt
(sehr frei nach einem Bericht von Senatsschatzmeister Klaus Keller)

Holweide, Sonntag, 27.07.03: ein heißer Tag – in der Schwabstraße versammelt sich kurz vor High Noon ein ratloses Völkchen, dorthin zitiert vom Ehrensenatspräsidenten HWK.
Senatoren, Aspiranten des Senats, einige KG-Mitglieder besonderer Art – alle mit ihren Damen erwarten gespannt eine Erklärung. Doch vergebens! Nicht einmal der Senatsälteste und Ehrenritter der Isenburg Heinz K. ist informiert.
Ein Bus fährt vor. „Alle Mann an Bord“, immer noch ohne jegliche Ahnung. Fahrt Richtung Osten, was hat das zu bedeuten? Zum Pflückdienst in die Apfelplantage? Wilde Vermutungen werden laut.
Diverse Getränke sind zwar willkommen, geben aber zunächst nur wenig Trost. Wie auch, wenn die Fahrt eine halbe Stunde dauert ?! Und Apfelkorn gibt’s auch nicht.
B 506: Richtung Kürten > Schild: Ferienhof Biesenbach. Also hier werden die
Äpfel vom Baum geholt? Mitnichten!!!
Kaffeetafel als Stärkung für kommende Ereignisse; na endlich: Apfelkuchen? Nein, bergische Waffeln!
Anschließend kann man beobachten, wie das der Verzweiflung nahe Völkchen über den Hof streift auf der Suche nach Motiven für Erinnerungs- und Beweisfotos: Apfelbäume – keiner in Sicht, also Fotos von den eigenen Leuten gemacht, da, eine Katzenmutter mit Nachwuchs, knips: Foto, und dort, aha! Zwei schwere Zugpferde!!! Ist doch klar, da haben wir die Lösung – Pferde >>> Pferdeäpfel <<< na endlich!
Leider nein, bedauerlich. Die Pferde ziehen einen Planwagen mit der ganzen Gesellschaft über Wiesen und Wälder, Berg und Tal.
Äpfel gesehen? Ja wie denn, wenn ein Fässchen Kölsch lacht! Schöne Aussicht auf Dhünntalsperre und Staumauer, aber ansonsten?
Zurück bei Bauer Biesenbach, ab in die Reithalle. Also auf zum Rodeo, oder ist etwa ein Springturnier der S-Klasse geplant. Was liegt an? Schießen?? Luftgewehr- und Bogen???
Na also, war ja so einfach: Assoziation: > Bogen > Armbrust > Wilhelm Tell > Sohn > Apfelschuss! Das ist es!
Und wieder daneben, nicht nur beim Schießen; wer hätte gedacht, dass Bogenschießen so schwer ist, trotz Anleitung durch eine Expertin. Preise winken dennoch für beide Wettbewerbe.
Zwischenzeitlich gibt es Gelegenheit, auf ausgesucht ruhigen und trittsicheren Pferden durch die Halle zu reiten, auch wenn mancher Hilfe von starken Armen braucht, um die schwindelnde Höhe des Pferderückens zu erklimmen.
(Besonderer Beifall für HW!)
Zum Abschluss des Tages ein reichhaltiges Büffet in den Räumen des Ferienhofs.
Und dann:
Auftritt Hans-Willi Kiefernagel >>> Er bedankt sich bei den Teilnehmern und … verteilt … >>> Äpfel (!) >>> apfel apfel2 apfel3
als Begründung für die Namensgebung der Tour.

Der anschließende Jubel der Teilnehmer lässt sich mit Äpfeln, äh Worten kaum ausdrücken, wohl aber der Dank, der unserem Ehren-Senatspräsidenten und seiner Gattin für die Idee, die Organisation und die gespendeten Getränke und Preise gebührt.
Wie wär’s denn mit einer „Bananentour im nächsten Jahr?
(Bearbeitung hdh)

 

 

 

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