Senat “on Tour” Vol. 4

Isenburg / Rheinland-Pfalz

(Bericht von Kurt F.)

Senatsfahrt der Senatoren der KG “Die Isenburger” 1974 e.V.

nach ISENBURG / Großmaischeidt im Westerwald

Im Winter 2007 kam - von vielen Senatoren erhofft und gewünscht - das Thema “Senatstour” auf die Tagesordnung der Senatsversammlung.
Man einigte sich darauf, nach Isenburg im Westerwald zu fahren, da von dort die “Dorfsoldaten”
der Isenburg mit der KG in Kontakt getreten waren.

Senatsvizepräsident Kurt Freischläger wurde gebeten, die Tour auszuarbeiten und zu planen. Auf der Herrensitzung 2008 besprach man mit Klaus Kurz, dem 1. Vorsitzenden der Dorfsoldaten, die ersten Einzelheiten. Von Januar bis Mai 2008 stand man in regelmäßigen Abständen entweder in Telefon- oder Mailkontakt.

Anfang Mai fuhren Senatspräsident Willi Kiefernagel, Senatsschatzmeister Klaus Keller und Kurt Freischläger in den Westerwald, um dort die letzten Dinge zu organisieren. Ein 4-Sterne-Hotel in Großmaischeidt war Anlaufpunkt der Vortour. Wir waren begeistert von den verschiedenen Mottozimmern und von der Qualität des Hotels und der Umgebung. Die Weiterfahrt nach Sayn zur Schmetterlingsfarm bzw. zum Schloß Sayn stand ebenfalls auf der Besuchsliste der Vortour. Alles sollte stimmen und gut vorbereitet sein.

“Le Tour”

Am 31.05.08 traf man sich wohl gelaunt im Restaurant “Wie in alten Zeiten” zu einem ausgedehnten Frühstück, zu dem Kurt Freischläger eingeladen hatte. 

Um 11.15 Uhr starteten 11 Senatoren mit ihren Gattinnen nach Isenburg. Leider konnten uns unser Ehrensenator und Ehrenpräsident Heinz wegen Krankheit, Ex-Senatspräsident Rolf-Robert wegen einer Familienfeier und Senatsschriftführer HDH wegen seines Auslandsaufenthalts nicht begleiten.

Willi Kiefernagel und Klaus Keller bedachten alle mitreisenden Senatoren mit einer gefüllten Kühltasche kalter Getränke. Mit großen Hurra-Rufen wurden die ebenfalls von den beiden Herren gespendeten  kleinen Fläschchen “Pflaumen-Wodka” in “Null Komma Nix” weggeputzt.

Mit höchstselbst getexteten Kalauern wie “Hast du deine Pflaume noch” neigte sich die Fahrt schon nach kurzer Zeit dem Ende zu. Der mittlerweile einsetzende Regen tropfte an uns ab, denn Kurt informierte, dass die Dorfsoldaten der Isenburg für jedes Wetter ein entsprechendes Programm ausgearbeitet hatten.

Im Hotel angekommen erhielt man die Schlüssel der einzelnen Zimmer und fand sich für die nächste Stunde an der Theke ein, um auf das Programm für den Nachmittag zu warten.

Es regnete in Strömen, somit wurden wir mit einem Kleinbus nach Isenburg gefahren und dort im Vereinslokal von den Dorfsoldaten empfangen. Ein Fässchen Kölsch und eine Gulaschsuppe warteten auf den Verzehr. Die Planwagenfahrt fiel ins Wasser; trotzdem unternahm man einen Spaziergang durch Isenburg bis hin zur Burgruine, die z. Zt. restauriert wird.

Eine Besichtigung der Dorfkirche samt Dachstuhl und Glockenstuhl stand an. Man zeigte einmalige Bilder und Fundsachen, die bei Grabungen an der Kirche gefunden worden waren. Nach dem Abendessen stand uns die “Birkenhütte” mit ihrem österreichischen Flair zur Verfügung. Unsere Gäste waren 10 Dorfsoldaten sowie die Bürgermeisterin, die mit ihrem Ehemann, der “Firstlady gekommen war. Musik, “vill Verzäll” und Pils, natürlich auch ”alkfreies Bier standen uns zur Verfügung, und man machte reichlich Gebrauch davon. Für unsere Gäste hatten wir selbstredend auch entsprechende Überraschungen mit dabei.
So erhielt die Bürgermeisterin “Dorothee von Isenburg” als Geschenk eine Brosche vom Senat der KG “Die Isenburger”, eine entsprechende erhielt auch die Ehefrau des 1. Vorsitzenden der Dorfsoldaten, Klaus Kurz. Es war wohl für den Senatspräsidenten schon ein erregendes Erlebnis, die Broschen anheften zu dürfen. Die Dorfsoldaten erhielten als Gastgeschenk einen Wimpel für ihre Standarte, Kölsche CD´s sowie eine Erinnerungsurkunde.
Echt gebrannte Becher aus dem Kannenbecker-Land mit dem Emblem der Dorfsoldaten waren das Gegengeschenk an alle Kölner Teilnehmer.
Es war schon weit nach Mitternacht, als der ehrenwerte Senator ... war es nicht Achim mit seiner Gattin(?) ... das Licht löschten und glückselig zu ihrer ”Hochzeitssuite”
schlenderten.

Wohl geruht traf man sich wieder am Sonntag, dem 01.06., zum Frühstück. Da wir bis zur Ankunft des Bus gut drei Stunden Zeit hatten, nahmen wir bei herrlichem Wetter das Angebot der Dorfsoldaten an, zum historischen Markt von Stebach zu wandern, wo an diesem Wochenende die 800-Jahr-Feier stattfand. Wir konnten Selbstgemachtes oder Historisches besichtigen: Werkzeuge, Arbeitsgeräte oder Oldtimer, oder eben Dinge, die die Welt nicht braucht. Auf jeden Fall war es ein toller Vormittag, der damit endete, dass jemand (wer war das eigentlich ???) eine Abkürzung durch den Wald Richtung Hotel vorschlug. Außer den Fußkranken nahmen ca. 12 Personen an diesem verrückten Rückmarsch teil. Über Stock und Stein, über ungepflügte Äcker und durch dichtes Unterholz kamen wir endlich auf einem Waldweg an, der uns zurück ins Hotel führte.

Wer das nicht glaubt, kann ja Norbert, Oliver oder auch Ottwin etc. und ihre Damen fragen, die das bestätigen können.

Gegen 13.15 Uhr fuhr man Richtung Sayn zur Schmetterlingsfarm. Bei guten 25 Grad subtropischer Hitze stürzten sich einige Teilnehmer in die Schmetterlingsfarm, um sich die enorme Vielfalt der bunten Flieger anzuschauen. Zudem mussten die Teilnehmer aber auch noch nach unten auf den Boden schauen, um nicht versehentlich auf eine der vielen kleinen Wachteln zu treten, die dort frei herumliefen.

Kurt bekam relativ schnell von einem blauen “Morpho” aus Brasilien Besuch, der sich erst auf seiner Hand, später auf seiner Nase niederließ.
Andere besichtigten Schloss Sayn mit seinem Eisenkunstguss-Museum und Schlosspark.
Wiederum andere ließen es sich im Biergarten vor dem Park gut gehen. (Aha!)

Um 16.10 Uhr hieß es allgemein “Es geht nach Hause”. Unser Busfahrer Günter mied die Autobahn und fuhr von Neuwied den Rhein herunter Richtung Köln.

Senatspräsident Willi Kiefernagel hatte noch eine kleine Überraschung für die Senatoren: Eine Verlosung von 3 Einkaufsgutscheinen, die dann von Ottwin, Kurt und unserem “Senatsanwärter” Karl-Heinz gewonnen wurden.

Der Vorstand bedankte sich bei Kurt für die Planung und Organisation der Senatstour, die wohl auch noch in den nächsten Monaten in Erinnerung bleiben wird.

Einhellige Meinung aller Teilnehmer: “Dat wor en joode Senatstour”

Verantwortlich für den Bericht der Senatstour 2008

Kurt Freischläger (Senatsvizepräsident)                                                                        Bearbeitung: HDH

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