Präsident & 1. Vorsitzender
Werner Friedmann

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Senatspräsident
Karl Kummer

Wie war das eigentlich mit der Gründung der Gesellschaft?

 

Karnevalsgesellschaft „Die Isenburger“ Köln-Holweide von 1974 e.V.

Holweide 1953: Die beiden damaligen Karnevalsvereine im idyllischen Kölner Vorort Holweide > „Blau-Wieß“ und „Rut-Wieß“ < haben soeben ihre letzte gemeinsame Vorstellung in der Gaststätte Böhner an der Bergisch-Gladbacher Straße beendet.
Damit war das Kapitel „Karnevalsgesellschaft“ in Köln-Holweide erst einmal für lange Zeit abgeschlossen.

Holweide 1974: Was tut sich in der Welt? Nun, eigentlich nichts Weltbewegendes: Der amerikanische Präsident Nixon tritt zurück wegen Watergate; auch Willy Brandt sorgt aufgrund der Spionageaffaire um Guillaume für einen Regierungswechsel; die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wird Weltmeister, und in Zaïre findet der „Rumble in the Jungle“ zwischen Muhammad Ali und George Foreman statt.

Doch man höre und staune:  In Holweide versucht eine neue Karnevalsgesellschaft nach über 20 Jahren das fast schon in Vergessenheit oder zumindest ins Hintertreffen geratene Brauchtum wieder zu beleben.

Mit Unterstützung der BV Holweide unter dem damaligen 1. Vorsitzenden E. König gründete sich am 11.09.74 im „Hotel zur Post“ die „Karnevalsgemeinschaft Köln-Holweide 1974 e.V.“, die bereits zur ersten Jahreshauptversammlung im Juni 1975 von 13 Gründungsmitgliedern auf stolze 39 angewachsen war. Schon in den ersten Jahren gelang es, Spitzenkräfte des Rheinischen Karnevals (Bläck Fööss, Ludwig Sebus, Harry Blum, Winzer und Winzerinnen von der Bottmüll – um nur einige der ersten Stunde zu nennen) in den „Anno-Saal“ – später bekannt unter dem Namen „Holweider Gürzenich“ – zu verpflichten.

Bereits im Oktober 74 schloss sich der Gesellschaft für einige Jahre die Tanzgruppe „Kölsche Kobolde“ an.

Nachdem 1976 auch das Kölner Dreigestirn die junge Gesellschaft mit seinem Besuch beehrt hatte und die Zahl der Mitglieder beständig anwuchs, wurde die Gründung eines Senats beschlossen.

Im darauf folgenden Jahr entschied sich die Gesellschaft für eine schon seit längerer Zeit angeregte Namensänderung, angelehnt an das WahrzAppelköönchereichen von Holweide, die Isenburg.

So wurde am 28.04.77 aus der Karnevalsgemeinschaft die Karnevalsgesellschaft „Die Isenburger“, eingetragen ins Vereinsregister Köln am 30.08.77.Festkommers07

Schon im zarten Alter von 4 Jahren wurde die KGI am 09.05.78 jüngstes förderndes Mitglied  im FKK von 1823 e.V. – 1983 dann hospitierendes und am 19.06.95 ordentliches Mitglied des Festkomitees.

Bereits 1984 wurden die Isenburger auch beim „Bund Deutscher Karneval e.V.“ als Mitglied aufgenommKnappenen. (Siehe auch: Chronik 25 Jahre KGI, 1998 – Hrsg.: Senat KGI – H.-J. Habet)

Viele Damen und Herren, Tanzgruppen (Appelkööncher, Isenburger Sprüütcher) und Musikcorps (Original Kölsche Knappen), Freunde und Förderer sowie KG’ler und Senatoren haben in den vergangenen Jahren durch ihren hohen Einsatz und ihre ganze Kraft dazu beigetragen, die Gesellschaft in Holweide und weit darüber hinaus bekannt werden zu lassen.

Inzwischen stehen die Isenburger schon vor dem 40-jährigen Jubiläum, das es in der Session 2013/14 zu feiern gilt.
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